die Erfolge sichtbar machen
vgbe Awards
vgbe AWARDS,
DIE ERFOLGE
SICHTBAR MACHEN
Der vgbe möchte mit den vgbe Awards die Aufmerksamkeit der Branche und der interessierten Öffentlichkeit genau auf die Themenfelder richten, die für Unternehmen von großer Bedeutung sind, die auf dem Gebiet der Erzeugung und Speicherung von Strom- und Wärme tätig sind, im nationalen wie im internationalen Umfeld, in der Gegenwart wie in der Zukunft:
- Qualität
- Arbeits- und Gesundheitsschutz und
- Forschung und Entwicklung.
Vor diesem Hintergrund wurden drei in dieser Form einzigartige Preise geschaffen.
Die Awards schließen alle Technologien zur Erzeugung und Speicherung von Strom- und Wärme in allen Projektphasen ein: Neubau, Betrieb, Sanierung, Instandhaltung, Stilllegung/Rückbau und Umrüstung.
Die vgbe Awards werden auf dem jährlich stattfindenden vgbe-Kongress vom Vorsitzenden des vgbe verliehen.
Alles auf einen Blick
- Einsendeschluss für Vorschläge:
- Vorschlag online einreichen
- Download: Call of nominations
- Die Preisverleihung
Der Innovation Award wird auf dem vgbe-Kongress am
22. Sept 2027 verliehen.
Alles auf einen Blick
- Einsendeschluss für Vorschläge:
- Vorschlag online einreichen
- Download: Call of proposals
- Die Preisverleihung
Der Quality Award wird wieder 2027 auf dem vgbe-Kongress verliehen.
Alles auf einen Blick
- Einsendeschluss für Vorschläge:
Wird noch bekannt gegeben. - Vorschlag online einreichen
- Die Preisverleihung
Der Safety & Health Award wird auf dem vgbe-Kongress am
22. Sept 2027 verliehen.
vgbe Innovation Award
der Preis,
der innovation
sichtbar macht
Der vgbe Innovation Award unterstreicht die Innovationskraft der Branche. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen junger Hochschulabsolventen oder Young Professionals auf dem Gebiet der Erzeugung und Speicherung von Strom und Wärme (Altersgrenze: 35 Jahre). Der Preis ist mit insgesamt 10.000 € dotiert und wird in den zwei Kategorien „Anwendung“ und „Zukunft“ vergeben.
Aktuelle Preisträger
vgbe Innovation Award
Der Innovation Award wird seit mehr als 30 Jahren von der vgbe FORSCHUNGSSTIFTUNG ausgelobt.
Aufgrund des hohen Niveaus der eingereichten Arbeiten hat das Kuratorium der vgbe Forschungsstiftung beschlossen, insgesamt vier Preisträger auszuzeichnen. Alle vier erhalten den Innovation Award sowie jeweils ein Preisgeld. Die Arbeiten decken unterschiedliche technische Herausforderungen der Energiebranche ab – von Hochtemperaturkorrosion und Verbrennung über Wasserstoff und Werkstoffprüfung bis hin zur Flexibilisierung von Biomasse- und Abfallkraftwerken.
Viktor Andersson – Chemie für eine bessere Kontrolle von Hochtemperaturprozessen
Viktor Andersson verfügt bereits über eine ausgeprägte wissenschaftliche Qualifikation. Er besitzt einen Master of Science in „Innovative and Sustainable Chemical Engineering“ von der Chalmers University of Technology und anschließend einen PhD in Science mit Spezialisierung auf Chemie von der University of Gothenburg. Heute arbeitet er als Postdoctoral Researcher an der Chalmers University of Technology in Göteborg. Andersson ist damit bereits promovierter Wissenschaftler und forscht nach seiner Promotion weiter auf akademischer Ebene.
Ausgezeichnet wird seine Arbeit „Real time alkali speciation“, die der Kategorie „Future-Oriented“ zugeordnet wird. Inhaltlich beschäftigt sich Andersson mit Alkalimetallen und ihrer chemischen Form bei Hochtemperaturprozessen. Insbesondere bei der Verbrennung von Biomasse spielen beispielsweise Natrium und Kalium eine wichtige Rolle. Unter den hohen Temperaturen thermischer Energieanlagen können solche Stoffe chemische Reaktionen auslösen, die unter anderem zur Hochtemperaturkorrosion beitragen können.
Damit liefert Anderssons Forschung Erkenntnisse darüber, wie Alkalimetalle in Hochtemperaturprozessen reagieren und welchen Einfluss sie auf Korrosion und weitere Vorgänge bei der thermischen Energieerzeugung und Biomassekonversion haben.
Elias Ehlmé – bessere Modelle für die Wärmestrahlung in Flammen
Auch Elias Ehlmé kommt aus dem Bereich der Chemieingenieurwissenschaften. Er besitzt einen Master of Science in Chemical Engineering von der Chalmers University und ist derzeit als PhD Student an der Chalmers University of Technology tätig. Sein Schwerpunkt innerhalb der Promotion liegt auf der thermischen Strahlung, also der „Thermal Radiation“. Seine ausgezeichnete Arbeit trägt den Titel „Advanced radiative heat transfer models for combustion processes in thermal engineering systems“ und wird der Kategorie „Application-Oriented“ zugeordnet. Vereinfacht geht es darum, wie Wärme in Verbrennungsprozessen übertragen wird und wie dieser Vorgang in Computersimulationen möglichst realistisch dargestellt werden kann. Bei komplexen Flammen befinden sich unterschiedliche Gase bei sehr hohen Temperaturen, die Wärmestrahlung absorbieren und emittieren können. Für die Simulation solcher Vorgänge gibt es verschiedene Gas-Strahlungsmodelle. Ehlmés Forschung liefert Vorschläge dafür, welche Modelle für bestimmte komplexe Flammensimulationen geeignet sind. Damit soll die Auswahl geeigneter Modelle verbessert werden, sodass technische Verbrennungsprozesse präziser untersucht und simuliert werden können.
Die Arbeit ist damit stärker auf die konkrete technische Anwendung ausgerichtet als die Forschung von Andersson. Sie kann dazu beitragen, thermische Energiesysteme und Verbrennungsprozesse am Computer besser zu verstehen und zu optimieren.
Stephan Elsen-Humberg – ein neues Verfahren für Werkstofftests mit Wasserstoff
Stephan Elsen-Humberg bringt eine andere Perspektive in die Gruppe der Preisträger ein. Er absolvierte seinen Master of Science in Mechanical Engineering an der RWTH Aachen und arbeitet heute als Materials Engineer bei RWE Power AG. Ausgezeichnet wird seine Arbeit „Tensile testing in high pressure gaseous hydrogen using the tubular specimen method“, die ebenfalls der Kategorie „Future-Oriented“ zugeordnet wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich metallische Werkstoffe unter der Einwirkung von gasförmigem Wasserstoff bei hohem Druck verhalten. Elsen-Humbergs Ansatz verwendet stattdessen eine spezielle rohrförmige Probengeometrie, die sogenannte „tubular specimen method“. Dadurch lässt sich der Versuch mit nur einem Bruchteil der Wasserstoffmenge durchführen, die beim traditionellen Autoklav-Verfahren erforderlich ist. Das reduziert nicht nur den Wasserstoffbedarf, sondern auch die mit der technischen Sicherheit verbundenen Kosten. Die Innovation liegt somit weniger in einem völlig neuen Werkstoff als in einem verbesserten Verfahren, mit dem Werkstoffe für Wasserstoffanwendungen untersucht werden können. Gerade angesichts des Ausbaus der Wasserstoffwirtschaft sind solche Prüfverfahren wichtig, um Materialien zuverlässig zu qualifizieren und gleichzeitig den Aufwand und die Kosten der Untersuchungen zu reduzieren.
Johannes Lips – Kraftwerke flexibler für die Energiewende machen
Johannes Lips verfügt über einen besonders internationalen und interdisziplinären akademischen Hintergrund. Er hat einen Bachelor of Science in Electromechanical Engineering an der Ghent University in Belgien erworben. Anschließend absolvierte er einen European Master of Science in Nuclear Fusion and Engineering Physics an der University of Stuttgart in Deutschland und der University of Lorraine in Frankreich. Heute ist er PhD Candidate im Bereich Energy Technology an der University of Stuttgart. Seine ausgezeichnete Arbeit trägt den Titel „Assessing and improving the operational flexibility of grate-fired cogeneration power plants“ und wird als „Application-Oriented“ ausgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie rostbefeuerte Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen flexibler betrieben werden können.
Lips untersucht, wie die betriebliche Flexibilität von rostbefeuerten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen bewertet und verbessert werden kann. Dabei geht es sowohl um Biomasseanlagen als auch um Waste-to-Energy-Anlagen, also Anlagen, in denen Abfälle energetisch verwertet werden. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme, wodurch die Betriebsführung zusätzlich komplex wird: Nicht nur der Strombedarf, sondern auch der Wärmebedarf muss berücksichtigt werden. Die Forschung von Lips liefert Erkenntnisse darüber, wie solche Anlagen künftig flexibler betrieben werden können. Dadurch könnten sie besser auf die Anforderungen eines Energiesystems reagieren, in dem die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stärker schwankt. Seine Arbeit verbindet damit klassische Kraftwerkstechnik mit den neuen Anforderungen eines zunehmend von erneuerbaren Energien geprägten Energiesystems.
ihre teilnahme am
innovation award 2027
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zum Award 2027 folgen bald!
Einreichung von Vorschlägen
Nominierung
Das Vorschlagsrecht haben alle vgbe-Mitgliedsunternehmen (Führungskräfte) und die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates des vgbe.
Online Einreichung
Vorschläge enthalten
- das Vorschlagsformular mit einer kurzen Zusammenfassung der Leistung und Auswahl der Preiskategorie („Anwendung“ oder „Zukunft“),
- den Lebenslauf des Kandidaten,
- eine Veröffentlichungsliste (falls vorhanden),
- die Veröffentlichung, auf der der Vorschlag basiert.
Das Vergabegremium ist international zusammengesetzt. Daher benötigen wir – soweit möglich – englischsprachige Unterlagen.
Klicken Sie hier, um Ihre Nominierung für den Innovation Award 2027 abzugeben.
Vergabekriterien
Ausgezeichnet werden junge Hochschulabsolventen oder Young Professionals (Altersgrenze: 35 Jahre). Seit 2019 wird der vgbe Innovation Award in den zwei Kategorien „Anwendung“ und „Zukunft“ mit entsprechend unterschiedlichen Bewertungskriterien vergeben:
| Evaluation criteria | Application-oriented proposals | Future-oriented proposals |
|---|---|---|
| Scope and objective (problem statemant) | 15% | 20% |
| Methodology used (means of calculation or experiments) | 10% | 15% |
| Innovative implications | 15% | 40% |
| Techical, environmental and/or economical evaluation | 30% | 15% |
| Chances of realisation | 30% | 10% |
| Total | 100% | 100% |
Die Leistung muss durch eine Veröffentlichung bis zum Ende des vorausgehenden Kalenderjahrs nachgewiesen sein. Eine Dissertation gilt nicht als Veröffentlichung.
Die Vorschläge werden von den Mitgliedern des Kuratoriums der vgbe-FORSCHUNGSSTIFTUNG evaluiert.
Vergaberichtlinie
- Die vgbe-FORSCHUNGSSTIFTUNG vergibt jährlich den vgbe Innovation Award für herausragende Leistungen junger Hochschulabsolventen oder Young Professionals (Altersgrenze: 35 Jahre) auf dem Gebiet der Erzeugung und Speicherung von Strom- und Wärme. Die auszuzeichnenden Arbeiten können sich sowohl auf Innovationen im Betrieb von Anlagen beziehen als auch auf wesentliche Ergebnisse in der Forschung.
- Der vgbe Innovation Award wird in den beiden Kategorien „Anwendungsorientierung“ und „Zukunftsorientierung“ vergeben. Der Preis besteht aus jeweils einer Urkunde und 5.000 € pro Preiskategorie.
- Das Vorschlagsrecht haben alle vgbe-Mitgliedsunternehmen und die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates des vgbe.
- Die Vorschlagenden reichen eine Begründung des Vorschlages und unterstützende Unterlagen bis zum 30. April eines jeden Jahres ein. Die Leistungen, auf denen der Vorschlag beruht, müssen bis zum Ablauf des dem Vorschlag vorhergehenden Kalenderjahres durch mindestens eine Veröffentlichung oder mindestens einen öffentlichen Vortrag nachgewiesen worden sein. Eine Dissertation gilt nicht als Veröffentlichung in diesem Sinne.
- Die Prüfung und Entscheidung über die Nominierungen liegt in der Verantwortung des Kuratoriums der vgbe-FORSCHUNGSSTIFTUNG. Die Entscheidung ist endgültig und schließt eine Berufung aus.
- Bei gleichwertigen Leistungen ist eine Teilung des Preises unter mehreren Kandidaten möglich. Falls keine preiswürdigen Arbeiten vorgeschlagen werden, kann die Verleihung des Preises für ein oder mehrere Jahre ausgesetzt werden. Dies gilt für jede der beiden Preiskategorien.
- Die Preisverleihung erfolgt durch den Vorsitzenden der vgbe-FORSCHUNGSSTIFTUNG anlässlich des vgbe-Kongress.
- Der (die) Preisträger soll(en) in dem vgbe energy journal über die ausgewählte Arbeit berichten.
Kontakt
Vera Fricke
Telefon: +49 201 8128 226
E-Mail: vera.fricke@vgbe.energy
vgbe Quality Award
der Preis,
der qualität
sichtbar macht
Der vgbe Quality Award wird verliehen, um das Bewusstsein in der Branche für die kommerzielle Bedeutung von Qualität zu schärfen und Partnerfirmen auszuzeichnen, die bei der Erbringung ihrer Lieferungen und Leistungen eine außerordentliche Qualität gezeigt haben.
- Die Preisverleihung an das erstplatzierte Unternehmen erfolgt im Rahmen des vgbe-Kongresses. Das Unternehmen erhält die Gelegenheit, das Projekt in der Fachzeitschrift vgbe energy journal vorzustellen.
- Die Zweit- und Drittplatzierten werden im Rahmen der Preisverleihung genannt und erhalten ebenfalls die Gelegenheit, ihre Projekte in der Fachzeitschrift vgbe energy journal vorzustellen.
-
Alle Preisträger erhalten auf einer folgenden vgbe-Veranstaltung die Gelegenheit zur Präsentation ihrer Projekte.
Hierzu halten Sie sich über unseren Veranstaltungskalender informiert:
vgbe event calendar. - Das nominierende Unternehmen des erstplatzierten Preisträgers erhält eine Ehrenkarte für die Teilnahme am vgbe-Kongress.
Aktueller Preisträger
vgbe Quality Award
Im Rahmen ihres Flottenprogramms hat die PreussenElektra GmbH ein Konsortium aus der GNS mbH sowie der Höfer & Bechtel GmbH mit der Demontage des KKG-Reaktordruckbehälters (RDB) und der Verpackung für die Endlagerung im Schacht Konrad beauftragt. RDB-Zylinder, Kalotte und Abdeckung wurden dabei mit speziell entwickelten Verfahren segmentiert und in containerkompatible Einheiten zerlegt.
Die GNS wurde aufgrund der erfolgreichen Übertragung der beim Pilotprojekt im Kernkraftwerk Unterweser gewonnenen Erkenntnisse auf die Anlage am Standort Grafenrheinfeld, trotz paralleler Projektphasen und hoher technischer Anforderungen, nominiert.
Dank integrierter Organisation, geschultem Personal und innovativer Schneidtechnologie konnten die Arbeiten sogar vorzeitig unter Einhaltung des geplanten Budgets abgeschlossen werden.
(v.l.n.r.: Dr. Georg Stamatelopoulos, Tuncay Ertugrul, GNS mgH, Denis Gotic, Höfer & Bechtel GmbH, Dr. Oliver Then)
Brennstoffumstellung am EnBW-Kraftwerk Heilbronn durch GuD-Anlage mit Kraft-Wärme-Kopplung
SOCOTEC Ingenieure AG für Bauingenieurdienstleistungen/Stahlbetonkonstruktionen am KW-Standort Heilbronn ausgezeichnet
EnBW plant am Standort Heilbronn den Ersatz des bestehenden Kohlekraftwerks durch ein modernes, hocheffizientes GuD-Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung (Fuel Switch), zur Umsetzung der Unternehmensstrategie bis 2035 Klimaneutralität zu erreichen.
Das neue Kraftwerk wird ergänzt durch eine Heißwasser-Kesselanlage und einen Wärmespeicher zur Sicherung der Fernwärmeversorgung.
Während der Generalunternehmer die Anlagentechnik verantwortet, wurden die anspruchsvollen Betonkonstruktionen aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse, hohem Grundwasserspiegel und komplexer statischer wie dynamischer Anforderungen direkt von EnBW vergeben. Besondere Herausforderungen liegen in der Fundamentplanung, der statischen Auslegung der Stahlkonstruktionen sowie der präzisen und wirtschaftlichen Dimensionierung der Maschinenfundamente.
Das Unternehmen SOCOTEC Ingenieure AG wurde für den vgbe Quality Award nominiert, da es über breit gefächerte Fachkompetenzen im Bereich der Tragwerks- und Projektplanung, der digitalen Arbeitsmethode für Planung, Bau und Betrieb von Bauwerken (BIM), beim Gewässerschutz (AwSV) sowie bei der Planung und dem Bau wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton (WU) verfügt. Darüber hinaus verfügt SOCOTEC über fundiertes Know-how im Kraftwerksbau, das für dieses Projekt erforderlich war.
SOCOTEC hat sich als zuverlässiger und pragmatischer Partner während des gesamten Projektverlaufs erwiesen, was durch hervorragende Kommunikation, Dokumentation und Organisation sowie erfolgreiche Fehlerbehebung vor Ort und außerhalb der Baustelle zum Ausdruck gebracht wurde und somit zu einem raschen Baufortschritt führte.
Rückbau des Projekts Reaktordruckbehälter (RDB) und seiner Einbauten im Kernkraftwerk Grundremmingen
Norbert Braun Industrieservice GmbH erhielt vgbe Quality Award für zuverlässige, termintreue und flexible Projektabwicklung
Vor Beginn des eigentlichen Rückbaus der RDB und seiner Einbauten, mussten zunächst 640 Tonnen an Beton weichen, die auf insgesamt vier Abschirm- und vier Abdeckplatten zur Minimierung der Strahlenbelastung des vor Ort tätigen Personals während des Leistungsbetriebs verteilt waren.
Die Betonplatten, mit Gewichten von rund 126 Tonnen bis ca. 55 Tonnen lagen, über dem Flutraum oberhalb dem RDB und dem Absetzbecken auf der +40,5 m Ebene im Block B.
Das mit der Demontage beauftragte Unternehmen Norbert Braun Industrieservice GmbH wurde für den vgbe Quality Award nominiert, da das Unternehmen trotz schwieriger Umstände, die bereits bei der Baustelleneinrichtung (Einhausung des Arbeitsplatzes) aufgetreten sind, Projektänderungen und Unterbrechungen durch Flexibilität, Termintreue und frühzeitigen Abschluss des Projekts RDB-E Los 4.4 überzeugte.
Entscheidend waren Eigeninitiative, einfache Beschleunigungsmaßnahmen und die enge Abstimmung mit allen relevanten Beteiligten, wodurch Verzögerungen im Gesamtprojekt vermieden wurden. Insgesamt überzeugte das Unternehmen durch einen ganzheitlichen Qualitätsansatz, effiziente und sichere Betonzerlegung sowie systematische „Lessons Learned“ mit hoher Übertragbarkeit auf weitere Rückbauprojekte.
ihre teilnahme am
quality award
2027
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Einreichung von Vorschlägen
Nominierung
Das Vorschlagsrecht haben alle ordentlichen und fördernden vgbe-Mitgliedsunternehmen.
Online Einreichung
Vorschläge enthalten
- eine Beschreibung des vorgeschlagenen Projekts,
- eine Begründung für dessen Auswahl.
Das Vergabegremium ist international zusammengesetzt. Daher benötigen wir – soweit möglich – englischsprachige Unterlagen.
Vergabekriterien
Die folgenden Kriterien werden bei der Vergabeentscheidung berücksichtigt:
| Bewertungskriterien | Gewicht |
|---|---|
| Ausführung der Leistung oder Fertigung | 25% |
| Einhaltung von Terminplanung und Budget | 20% |
| Information des Auftraggebers bei Problemen und neuen Lösungen | 15% |
| Umsetzung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards | 10% |
| Planung und Organisation des Projekts / Kommunikation | 10% |
| Dokumentation des Gesamtprojektes und der gelieferten Qualität | 10% |
| Begründung: Warum ist das Projekt ein gutes Beispiel für herausragende Qualität? | 10% |
| Total | 100% |
Die Vorschläge werden evaluiert von den Mitgliedern der fünf vgbe Steuerungsforen Windenergie, Wasserkraft, Future Energy System, Thermische Anlagen und Kernenergie. Die Entscheidung ist endgültig.
Kontakt
Dr. Thomas Eck
Telefon: +49 201 8128 209
E-Mail: qaward@vgbe.energy
vgbe Safety & Health Award
der Preis,
der Safety & Health
sichtbar macht
Der vgbe Safety & Health Award unterstreicht die Bedeutung der Sicherheit und Gesundheit in der Erzeugung und Speicherung von Strom- und Wärme und hat den Menschen im Fokus.
Aktueller Preisträger
vgbe Safety & Health Award
Der vgbe-Safety and Health Award unterstreicht die Bedeutung von Sicherheit und Gesundheit bei der Erzeugung und Speicherung von Strom und Wärme und stellt den Menschen in den Mittelpunkt.
Der Health & Safety Award ging in diesem Jahr an an die EDP Gestão da Produção, S.A. beziehungsweise an das EDP FlexGen Safety Team, vertreten durch Joana Godinho Kundel dos Santos.
Ausgezeichnet wird das sogenannte „PlayitSafe Card Deck“, auch als „Safety Dialogue Deck“ bezeichnet. Dahinter steckt eine bewusst einfache, physische und zweisprachige Lösung: ein Kartenset in Portugiesisch und Spanisch, das Sicherheitsgespräche direkt in den normalen Arbeitsablauf integriert. Die Karten werden beispielsweise bei Toolbox Talks, regulären Teammeetings oder Sicherheitsrundgängen von Führungskräften eingesetzt. Jede Karte enthält einen kurzen Impuls und eine offene Frage. Mitarbeiter sollen dadurch über konkrete Risiken, Beinaheunfälle, Sicherheitsbeobachtungen und sicheres Verhalten sprechen. Der entscheidende Gedanke ist, dass die Karten keine fertigen Antworten vorgeben. Sie sollen vielmehr Gespräche auslösen. Sicherheitsbewusstsein wird damit nicht ausschließlich in formellen Schulungen vermittelt, sondern soll Bestandteil der täglichen Arbeit werden. Besonders wichtig ist dabei der Peer-to-Peer-Ansatz: Beschäftigte sollen miteinander über Sicherheitsrisiken und Erfahrungen sprechen und voneinander lernen.
Das Projekt ist deshalb ein interessantes Beispiel dafür, dass eine Innovation nicht zwingend technologisch kompliziert sein muss. Das Safety-Team setzt auf ein sehr niedrigschwelliges Instrument, das sich leicht in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lässt. Der Award hebt insbesondere die Fähigkeit des Kartensets hervor, Gespräche über Beinaheunfälle und Sicherheitsbeobachtungen anzuregen und damit Sicherheitsbewusstsein im Alltag zu verankern.
(v.l.n.r.: Dr. Oliver Then, Geschäftsführer vgbe energy, Joana Godinho Kundel dos Santos, EDP FlexGen Safety Team, Dr. Georg Stamatelopoulos, vgbe-Vorstandsvorsitzender )
ihre teilnahme am
safety & health award 2027
Sie möchten teilnehmen?
Mehr Informationen
zum Award 2027 folgen!
Einreichung von Vorschlägen
Nominierung
Das Vorschlagsrecht haben alle ordentlichen und fördernden vgbe Mitgliedsunternehmen.
Online Einreichung
Vorschläge enthalten
- eine Beschreibung des vorgeschlagenen Projekts,
- eine Begründung für dessen Auswahl.
Das Vergabegremium ist international zusammengesetzt. Daher benötigen wir – soweit möglich – englischsprachige Unterlagen.
Klicken Sie hier, um Ihre Nominierung für den Safety & Health Award 2027 abzugeben.
Vergabekriterien
Die folgenden Kriterien werden bei der Vergabeentscheidung berücksichtigt:
- Herausragendes Engagement für Safety & Health Compliance und Prävention,
- Demonstration von Exzellenz,
- Innovativer Charakter,
- Anschlussfähigkeit für andere Projekte, Skalierbarkeit, Übertragbarkeit,
- Wirksamkeit der Maßnahmen vor Ort,
- Es wird kein zweiter und dritter Platz vergeben.
Die Vorschläge werden von einer Jury bestehend aus Mitgliedern des vgbe Technical Committees Health & Safety und der vgbe Working Group Arbeits- und Gesundheitsschutz evaluiert. Die Entscheidung ist endgültig.
Kontakt
Dr. Gregor Lipinski
Telefon: +49 201 8128 272
E-Mail: shaward@vgbe.energy