19 Vorträge geben Einblicke in verschiedenste Technologie- und Betreiberrealitäten
Nach der offiziellen Begrüßung durch Swen Kaast (vgbe energy e.V.) und Thomas Bahde (BEW Berliner Energie und Wärme GmbH) im großen Konferenzsaal führten Peter Volkmann, Hubertus Dünschede, Markus Bieder und Michael Kübel als Moderatoren und Sektionsleiter durch 19 Vorträge, verteilt auf fünf Sektionen. Im Mittelpunkt der Fachkonferenz stand die allbekannte Frage, wie Deutschlands Energieversorgung gleichzeitig sicher, bezahlbar und klimafreundlicher werden kann – ein Spannungsfeld, das sich wie ein roter Faden durch nahezu alle Vorträge zog. Zwischen Wasserstofftechnologien, Systemstabilität, Zentralwarten, modernen Brennertechnologien, GuD-Anlagen, Geothermie, Großwärmepumpen, Biomasse-Heizkraftwerken und Gasmotorenkraftwerken wurde klar: Die Energiewende findet ihre Umsetzung nicht in Berlin und Brüssel, sondern mitten in Leitständen, Kraftwerkshallen und Ingenieurbüros.
Networking zwischen Messeständen und Babelsberger Filmkulissen
Die DIHKW 2026 zeigte eindrucksvoll, dass die Energiebranche derzeit weit mehr beschäftigt als reine Technikfragen. Es ging um Versorgungssicherheit und Transformation, um Innovation und Bürokratie, um Fachkräfte, Generationenwechsel und die Rolle Europas im globalen Wettbewerb. Vor allem aber wurde deutlich, wie groß der Bedarf an ehrlichem Austausch innerhalb der Branche weiterhin ist – fachlich fundiert, praxisnah und manchmal auch angenehm kontrovers. Der nächste Termin, voraussichtlich in zwei Jahren, wird rechtzeitig auf dem vgbe-Eventkalender und LinkedIn bekanntgegeben.
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